EU Drastically Raises Radiation Limits For Food! – EU Erhöht Drastisch Die Strahlungs-Grenzwerte Für Lebensmittel!

And our politicians have been prepared for this disaster since 1987!

They had the ‘new’ regulation already stored in the drawer,  just in case another nuclear disaster would happen!

And I can tell you that food reaching the upper radiation limits after Chernobyl would have been considered totally contaminated before Chernobyl.

And now:

Here is a press statement from FOODWATCH and Umweltinstitut München e.V:

Gemeinsame Presseerklärung von foodwatch und Umweltinstitut München e.V.: Grenzwerte für radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan erhöht – Bundesregierung informiert Öffentlichkeit nicht:

Berlin/München. Die Verbraucherorganisation foodwatch und das Umweltinstitut München e.V. haben die Informationspolitik der Bundesregierung über die Lebensmittelsicherheit nach der Reaktorkatastrophe in Japan kritisiert. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner verweist seit Tagen auf „verstärkte Kontrollmaßnahmen“ und „spezielle Schutzstandards“ – sie informiert die Öffentlichkeit jedoch nicht darüber, dass die EU-weit geltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans am vergangenen Wochenende deutlich erhöht wurden. War bisher eine kumulierte Radioaktivität von Cäsium-134 und Cäsium-137 von maximal 600 Becquerel/Kilogramm zulässig, traten am vergangenen Wochenende bis zu 20-fach höhere Obergrenzen von bis zu 12.500 Becquerel/Kilogramm für bestimmte Produkte aus Japan in Kraft.

Google translate:

Berlin / Munich. The consumer organization foodwatch and the Environment Institute Munich eV have criticized the information policy of the federal government on food safety after the nuclear disaster in Japan. Federal Consumer Protection Minister Ilse Aigner as in days of “enhanced control measures” and “special protection standards ” – it informs the public but not the fact that the EU-wide limit values ​​for the radioactive contamination of foodstuffs from the affected areas in Japan increased over the weekend clear. Was previously a cumulative radioactivity of cesium-134 were cesium-137 and allowed maximum of 600 becquerels per kilogram, this past weekend up to 20 times higher ceilings of up to 12,500 becquerels per kilogram for certain products in Japan in force.

So according to Foodwatch the upper limit is now 20 times higher for cesium-134 and cesium-137!!!

WTF!

Use Google translate for the following articles.


Strahlengrenze: Alleingang Österreichs? (ORF):

Die neuen Strahlen-Grenzwerte der EU für Lebensmittelimporte aus Japan sind doppelt so hoch wie die bisher erlaubten Werte. Umweltschützer meinen, dass Österreich diese niedrigeren Werte im Alleingang beibehalten könnte. Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) will das zumindest bei den Direktimporten aus Japan tun.

Katastrophe in Japan: EU zeigt sich großzügig bei strahlenden Lebensmitteln (Financial Times Deutschland):

In der Europäischen Union gelten laxere Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte japanische Lebensmittel als in Japan selbst. Aus dem asiatischen Land sind stärker kontaminierte Lebensmittel erlaubt als nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986.

Der Grenzwert für Cäsium 134 und 137 ist mit 1250 Becquerel pro Kilogramm doppelt so hoch angesetzt wie die Schwelle, die weiterhin beispielsweise für Pilze gilt, die infolge von Tschernobyl belastet sind. Das sieht eine Notverordnung der EU-Kommission vor, die seit Ende vergangener Woche gilt. In Japan gilt derzeit bei Cäsium 134 ein Grenzwert von 500 Becquerel.

EU erhöht Strahlungs-Grenzwerte (Sueddeutsche):

Brüssel – In der Europäischen Union gelten seit einigen Tagen höhere Strahlungs-Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan. In einem Eilverfahren hat die EU-Kommission eine sogenannte Schubladen-Verordnung aus dem Jahr 1987 in Kraft gesetzt. Diese sieht vor, dass die Belastung von Lebensmitteln mit radioaktivem Cäsium mehr als doppelt so hoch sein darf wie in den vergangenen Jahren. Milchprodukte aus Japan dürften sogar mit 1000 Becquerel strahlen, statt mit 370 Becquerel. Damit liegen die Grenzwerte jetzt so hoch wie nach der Katastrophe von Tschernobyl. Verbraucherorganisationen wie Foodwatch kritisierten das Vorgehen der EU-Behörden scharf.

Import aus Japan: Laschere Grenzwerte für strahlende Lebensmittel (STERN):

Die Nachrichten aus Fukushima werden immer erschreckender: Im Meerwasser nahe des Atomkraftwerks lag die Konzentration von radioaktivem Jod am Donnerstag über 4000 Mal höher als der zulässige Grenzwert. Auch hochgiftiges Plutonium ist mittlerweile in die Umwelt gelangt. Und die radioaktiven Partikel verteilen sich weiter – über das Wasser und die Luft. Sie lagern sich auf Feldern ab und reichern sich im Boden an.

Wenig erstaunlich ist es daher, dass Spuren davon mittlerweile auf Lebensmitteln aus Japan entdeckt worden sind. So haben südkoreanische Behörden in einigen Produkten geringe Mengen radioaktives Jod und Cäsium nachgewiesen. Zeitgleich wächst auch in Deutschland die Angst vor radioaktiv verseuchter Ware aus Japan. So rüstet sich der Hamburger Hafen für die Ankunft von verstrahlter Fracht.

Laschere Grenzwerte

Erst am vergangenen Freitag hatte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) verkündet, dass die EU die Sicherheitsmaßnahmen verschärft habe: Lebensmittel aus den betroffenen japanischen Regionen dürften künftig nur noch in Deutschland eingeführt werden, wenn sie “in Japan streng kontrolliert und zertifiziert wurden”. An EU-Außenkontrollstellen würden zudem alle Waren geprüft, die aus den betroffenen Präfekturen stammen. “Vorsorgender Verbraucherschutz hat absolute Priorität”, sagte Aigner. Klingt gut, ist auch gut – und dennoch sind Verbraucherschützer erzürnt.

Denn parallel zu den neuen Regeln, die seit vergangenem Wochenende gelten, hat die EU per Eilverordnung auch neue Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan verabschiedet. Und die seien lascher als die nach der Tschernobyl-Katastrophe gültigen, kritisiert die Verbraucherorganisation Foodwatch. Erfahren hat die Öffentlichkeit davon allerdings erst, nachdem Foodwatch und das Umweltinstitut München darauf aufmerksam gemacht haben. Damit ist der Eindruck entstanden, als habe die EU klammheimlich die Grenzwerte verändert, was nicht gerade das Vertrauen der Bürger in die Behörden stärken dürfte.

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